Glücksgefühle auf dem Eis
.webp)
Auf einer kleinen japanischen Insel dreht sich das Leben um den Wechsel der Jahreszeiten. Im Winter ist in der Schule Eishockey angesagt, aber Takuya ist davon nicht besonders begeistert. Sein eigentliches Interesse gilt Sakura, einem aufstrebenden Eiskunstlaufstar aus Tokio, für die er eine echte Faszination zu entwickeln beginnt. Der Trainer und ehemalige Champion Arakawa erkennt das Potenzial von Takuya und beschliesst, ihn als Mentor zu unterstützen, um mit Sakura ein Duo für einen bevorstehenden Wettbewerb zu bilden. Während der Winter anhält, wachsen die Gefühle, und die beiden Kinder gehen eine harmonische Verbindung ein. Doch auch der erste Schnee schmilzt irgendwann dahin.
Die Ausgangslage erinnert an jene des Films (bzw. der Musical-Inszenierungen) von Billy Elliot. Billy will nicht boxen und stattdessen Balletttänzer werden. Takuya kann sich weder mit dem im Sommer gespielten Baseball noch als Torhüter im Eishockey, das im Winter dominiert, anfreunden. Er schaut fasziniert zu, wie die Mädchen über die Eisfläche gleiten, Pirouetten üben und für den Eiskunstlauf trainieren.
Der Japaner Hiroshi Okuyama erzählt in seinem betörend gefilmten Film von drei Menschen, die sich in einem Moment puren Glücks ganz nahekommen.
«My Sunshine» vom jungen Regisseur Hiroshi Okuyama, geb. 1996 in Tokio, wurde 2024 bei den Filmfestspielen von Cannes präsentiert.
| Drehort Japan/ Frankreich, 2024 Laufzeit 90 Minuten Regie Hiroshi Okuyama Verleih Musik Humbert Humbert Besetzung Sōsuke Ikematsu (Arakawa), Keitatsu Koshiyama (Takuya), Kiara Nakanishi (Sakura) Sprache OV/df Altersempfehlung 12/16 |
|
Links Rezension in Arte.TV |