Die Kraft der beharrlichen Friedensarbeit
Der Regisseur Fabian Chiquet wird für ein Filmgespräch anwesend sein.
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Der Basler Filmemacher Fabian Chiquet, der heute in Bern lebt und arbeitet, begleitet die im Alter von 102 Jahren verstorbene Friedensaktivistin Edith Ballantyne während ihrer letzten Lebensjahre. Dabei entstand kein historisches Denkmal, sondern das Porträt einer Frau, deren Lebensthema angesichts der Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten sowie einer weltweiten Aufrüstung neue Dringlichkeit erhält. Was kann Diplomatie noch leisten? Und wie lässt sich für Frieden eintreten, wenn militärische Abschreckung zunehmend wieder als alternativlos erscheint?
Edith Ballantyne Pionierin des Friedens Aktivismus floh 1938 mit 16 Jahren vor den Nazis und fand als Präsidentin der Women’s International League for Peace and Freedom ihre Berufung. Als engagierte Mitstreiterin der Vereinten Nationen prägte sie die internationale Friedensarbeit und brachte Millionen Menschen für Abrüstung auf die Strasse.
Durch ihre enge Zusammenarbeit mit den Vereinten Nationen, ihr Engagement für nukleare Abrüstung, ihre konsequente Integration feministischer Perspektiven und ihren Aufbau globaler Netzwerke inspiriert sie die Menschen bis heute weltweit. Erschüttert über die Eskalation in der Ukraine und im Nahen Osten ruft ein letztes Mal zum Widerstand gegen Krieg, Ungleichheit und Intoleranz auf. Sie analysiert aktuelle Konflikte, tritt mit Aktivistinnen wie Shirine Jurdi, Nina Potarska und Madeleine Rees in Dialog und erzählt von einem Leben des Kampfes – und der Hoffnung.
Ihr Vermächtnis: Frieden ist möglich, wenn wir ihn gemeinsam gestalten.
| Drehort CH 2026 Laufzeit 95 Minuten Regie Fabian Chiquet Produktion Milan Film Verleih Royal Film Genre Dokumentationsfilm Musik Victor Moser Animation Kilian Vilim Sprache OV/d Altersempfehlung 12 |
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