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Fr, 20.03.2026 um 20:00 Uhr

The village next to paradise

Einblick in das Leben einer somalischen Patchwork-Familie. Ruhige, eindringliche Performances. Sehr berührend.

UnterTitel

Im windigen Dorf «Paradies» trotzt eine kleine Patchworkfamilie den Herausforderungen des Alltags. Der Vater lebt von Gelegenheitsjobs, während seine frisch geschiedene Schwester von einer eigenen Schneiderei träumt. Als der kleine Cigaal eines Tages vor der geschlossenen Schule steht, werden die beiden erfinderisch, um ihm dennoch eine gute Bildung zu ermöglichen. Kein leichtes Unterfangen im instabilen Somalia, doch die familiären Bande festigen sich. 

Somalia könnte ein Paradies sein, wären da nicht mangelnde Staatsstrukturen, Clankonflikte, Geopolitik und die Terrororganisation Al-Shabaab. Der somalisch-österreichische Filmemacher Mo Harawe nutzt die politische Gegenwart nur skizzenhaft als Kulisse, um den Alltag der Kleinfamilie darin einzubetten. Die Erzählung entfaltet mit visueller Kraft und schalkhafter Note ein authentisches Bild vom Leben am Horn von Afrika. Zurecht wurde der Film in Cannes für seinen poetischen Realismus gefeiert.

Festivals & Auszeichnungen:
Cannes 2024: Un Certain Regard
Chicago International Film Festival: Gold Hugo, New Directors Competition
Munich Film Festival: CineCoPro Award – Honorable Mention
Sarajevo Film Festival: Best Actress
Viennale: Best Austrian Film
Marrakech International Film Festival: Special Jury Award
Cork International Film Festival: Best Film

Drehort
Somalia, 2024
Laufzeit
133 Minuten
Regie
Mo Harawe
Verleih
Trigon
Musik
Willis Abuto, Anne Gibourg
Besetzung
Ahmed Ali Farah (Mamargade), Anab Ahmed Ibrahim (Araweelo), Ahmed Mohamud Saleban (Cigaal)
Sprache
Somali/df
Altersempfehlung
12

Links
Bilder
Filmbericht Trigon, Filmbulletin, filmrezensionen.de
Interview

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